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Böll, Heinrich

 

Geboren wird der Schriftsteller und spätere Literaturnobelpreisträger 1917 in Köln. Er wächst in der Kölner Südstadt und in Raderberg auf. Nach dem Abitur beginnt Böll eine Lehre im Buchhandel, bricht diese ab und immatrikuliert sich 1939 an der Universität Köln für Germanistik. Im selben Jahr folgt die Einberufung zum Militärdienst. Von 1939-1945 Soldat. 1942 heiratet er Annemarie Cech, die Lehrerin ist. Sie haben vier Söhne, von denen der erste kurz nach der Geburt stirbt.

Seit 1947 veröffentlicht Heinrich Bölls Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und ist als Übersetzer aus dem Englischen tätig. Mehrere seiner Erzählungen und Romane dienen als Vorlage für Filme, u.a. `Billard um halb zehn`, `Gruppenbild mit Dame` und `Die verlorene Ehre der Katharina Blum`.

Für den WDR interviewt er die Kölner Kommunistin Gertrud Hamacher in `Porträt einer Kölnerin`. Und `Kölner Erinnerungen aus 40 Jahren` dokumentiert ihn im Gespräch mit dem Musiker und Sänger Wolfgang Niedecken. 1972 erhält er den Nobelpreis für Literatur, 1985 stirbt Heinrich Böll.

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