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Kölner Wochenschau - Stollwerck

1980, 19 min

 

Titel: Kölner Wochenschau - Stollwerck
Untertitel: 6. Juli 1980
Serie: Kölner Wochenschau

Credits


Kamera:
Jochen Fischer
Richard Rogler

Produktion: , Köln
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Inhalt

Leben und Alltag im besetzten Stollwerckgelände: der Bau derMusterwohnung, der Besuch von Tausenden Anwohnern und Kölnern amPfingstwochenende, schließlich Verhandlungen mit der SPD zur Räumung vonStollwerck und die gewaltsame Räumung am 6. Juli 1980.

00:00 – 00:03 Titel: Sonntag, 6. Juli 80 / Stumm
00:04 Vogelperspektive auf das Stollwerckgelände -  Musik/Gesang: „Stollwercker Nächte sind lang…“     
01:00 Musterwohnung /Kommentar aus dem Off: "6 Wochen lang war Stollwerck besetzt…". Ein Höhepunkt: das Pfingstwochenende und der Bau
der Musterwohnung  - Ton hallt/Wiederholung im Hall  -  Musik/Gesang: „Stollwercker Nächte sind lang…“- Bild bricht immer wieder zusammen.    01:30 Leben im Stollwerck /Konzert /Aufnahmen vom Leben, Arbeiten, Wohnen und der Kultur im Stollwerck / Kommentar: "Dadurch ermutigt, entwickelt sich eine eigene Form dort zu leben und zu arbeiten" / Schwierigkeiten innerhalb der Besetzer, Festnahmen im Stollwerck, Vollversammlung / Verhandlungen mit SPD-Chef Herterich mit sechs Ergebnissen.    
03:57 Die Ergebnisse im Einzelnen: Die Musterwohnung ist öffentlich; Kein Abriss des Nord-Süd-Trakts; Zwischennutzung; Betroffenen-Beteiligung; Häuser für Obdachlose; Straffreiheit für alle Stollwerck-Besetzer; Im Gegenzug soll Stollwerck am 6.7.1980 geräumt werden.            
05:10 Aufnahmen vom Räumen, Saubermachen, Kehren  /   Athmo, Stimmen der Besetzer: Megaphon – "Es ist alles geräumt, in 5-10 Minuten übernimmt die Stadt das Gelände. Die Besetzung ist beendet."
07:16 Zwischentitel: Sonntag, 6. Juli 80, 16.45 Uhr.
07:18 Polizeiwagen fahren vor, massiver Polizeieinsatz / Athmo.
Es kommt zu Auseinandersetzungen unter den Besetzern / Einige Besetzer rufen dazu auf, friedlich zu bleiben, andere sind wütend, dass die Polizei vorfährt, werfen der Stadt vor, dass sie sich an keine Abmachungen hält.
08:35 Anwohner solidarisieren sich mit den Besetzern. Andere sind auf der Seite der Stadt /O-Töne /Gespräch Jochen Fischer mit Anwohner.
11:15 Aufnahmen von den Besetzern. Die  Polizei greift an, drängt die Besetzer weg. Polizei-Motorräder, Demonstranten versuchen die Motorräder zu stoppen. Es fahren Bauwagen, Krähne der Fa. Harzheim vor, massives Polizei-Aufgebot / Durchsage der Besetzer: "Wir beenden die Sicherungsaktivitäten, der Polizeiüberfall ist eindeutig gegen die Vereinbarung gewesen. Wir ziehen uns aus dem Gelände zurück. Was im Folgenden passiert, ist in der alleinigen Verantwortung der Polizei und von Wolfgang Herterich."
14:08 – 18.14 Aufnahmen vor dem Stollwerck-Gebäude: OB-Kandidat Lütgen (SPD), SPD- Geschäftsführer Krämer und Oberbürgermeister Norbert Burger;  Diskussion der Anwohner und Besetzer mit den „drei Herren Lütgen, Krämer, Burger“. Einige der  Besetzer setzen sich vor den Stollwerck-Eingang, boykottieren die Baufahrzeuge, werden von der Polizei z.T. brutal weggeschleppt. / Doppelbilder, Bilder brechen zusammen, schlechte Bildqualität - Kommentar aus dem OFF: "Drei Herren lassen sich das Schauspiel nicht entgehen." O-Töne, Beschimpfungen der Politiker: "Ihr Schweine…"    
18:14-19:48 Die Organisatoren der Besetzer erklären den Demonstranten, was abgesprochen war/  O-Töne.
Resüme: "Die Stadt hat uns den Krieg erklärt." Zwischentitel: Der Kampf geht weiter.
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Weitere Angaben

Drehort: Köln, Stollwerck
Format: Umatic Sony KCS 20
Farbe: s/w
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