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Kölner Wochenschau - Pop-Pralinen und Profite

Bundesrepublik Deutschland 1978, 13 min

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Produktion: , Köln
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Inhalt

Es geht um´s Museum Ludwig in Köln, das als erster Bauabschnitt eines Kulturareals zwischen Dom und Rhein geplant war. Die ursprünglichen Kosten: 300 Millionen DM; im Jahr 1978 sind schon weitere 100 Millionen hinzugekommen. Vielen Initiativen, u.a. dem SSK (Sozialistische Selbsthilfe Köln) sind diese Kosten zu hoch. Sie protestieren im September 1978 auf der Domplatte gegen "das Millionending". Die Kölner Wochenschau begleitet die Proteste mit der Kamera und gibt Hintergrundinformationen zu dem geplanten Bau. Der Kommentar aus dem Off: "Es begann damit, dass der Aachener Schokoladenfabrikant Peter Ludwig (Trumpf-Schokolade) im Herbst 1975 seine Pop-Art-Kunstsammlung der Stadt Köln schenkte. Dafür sollte die Stadt ein eigenes Museum errichten, mit dem Namen Ludwig, das am 9.7.1985, zum 60. Geburtstag von Peter Ludwig, eröffnet werden sollte. Die Stadt Köln akzeptierte und gab dem Neubau absoluten Vorrang. Sie griff sogar in den Sozialfond, um Architektenhonorare zu bezahlen. Viele Bürger und Bürgerinitiativen sind gegen dieses Denkmal für Peter Ludwig. Ihre Forderungen: Bau eines günstigeren Museums, Volksentscheid über den Bau, Verwendung der Gelder für soziale Projekte und sanierungsbedürftige Stadtteile."
In einem Gespräch mit Wochenschau-Mitglied Jochen Fischer erläutert LotharGothe (SSK) die Gründe für den Protest des SSK gegen den Museumsbau.
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Weitere Angaben

Drehort: Köln, Domplatte
Format: Open Reel Videoband
Farbe: s/w
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