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IFFF zeigt „Shirins Hochzeit"

 
Foto © Deutsche Kinemathek
 

In diesem Jahr kuratiert von Biene Pilavci: In ihren Filmen und ihrer kuratorischen Arbeit untersucht sie die fließenden Übergänge zwischen persönlichem und politischem Widerstand. Dabei richtet sie einen scharfen Blick auf subtile Machtstrukturen patriarchaler Gewalt. Für die Auswahl sichtete Pilavci mehrere Tage lang die Festivalfilmsammlung – und entschied sich schließlich für einen Meilenstein der deutschen Filmgeschichte: SHIRINS HOCHZEIT.

Der Film SHIRINS HOCHZEIT handelt von der jungen Shirin aus einem Dorf in Anatolien, die vor einer Zwangsheirat nach Köln flieht. Als »Gastarbeiterin« versucht sie zwischen Fabrikarbeit, Wohnheim und Tanzbars in Deutschland Fuß zu fassen und begegnet einem Mann, dem sie vertraut – ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. Auf der Tonebene treten die Filmemacherin Helma Sanders-Brahms und Shirin in einen Dialog, in dem Machtverhältnisse zwischen erzählerischer Annäherung und Schuldzuweisung verhandelt werden. Der Film gilt als einer der ersten, der aus der Perspektive einer weiblichen »Gastarbeiterin« erzählt wird.

SHIRINS HOCHZEIT (BRD 1976, R: Helma Sanders-Brahms, Spielfilm, 121’)
25 APR 2026 | 14:30 | Filmhaus Köln 

Kuratiert von Biene Pilavci
In Kooperation mit Köln im Film

Weitere Infos: IFFF