Köln im Film
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Köln im Film – Filmgeschichte(n) einer Stadt

Köln im Film widmet sich der Erforschung und Präsentation der Kölner Film- und Kinogeschichte.
Das Internetportal bietet Infos, Hintergründe, Fotos, Filmausschnitte: 120 Jahre Filme aus und über Köln ...

AKTUELL

"80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938"

Vier Filmprogramme vom 18.November bis 5.Dezember


Deutschland im Sommer 1937

BR / Spiegel TV

Der 9. November 1938 steht für eine neue Dimension der NS-Rassenpolitik: Nach Ausgrenzung und Entrechtung seit 1933, folgten 1935 die sog. Nürnberger Gesetze, die Juden im öffentlichen, wirtschaftlichen und privaten Leben zunehmend einschränkten. Mit den Novemberpogromen wurden die deutschen Juden offenem Terror und staatlich sanktionierten Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Diese mündeten in den Holocaust, der planmäßigen Vernichtung  der europäischen Juden.
Die Filmauswahl weist über das Jahr 1938 hinaus bis in die Gegenwart.


Synagoge Glockengasse, Zerstörung nach dem 9. 11.1938

Rheinisches Bildarchiv

Sonntag 18.11., 11.30 Uhr im Odeon,
Filmmatinee mit Musik
Streichtrio von Gideon Klein (1944)
Zusammenschnitt von Fernsehbeiträgen aus dem WDR Archiv (15')
"Innenansichten - Deutschland 1937"
(2012) Dokumentarfilm von Michael Kloft mit Aufnahmen des amerikanischen Kameramanns Julien Bryan, 59'

Sonntag 25.11., 19.00 Uhr im Filmforum im Musuem Ludwig
"Menschliches Versagen" (2009) Dokumentrafilm von Michael Verhoeven, 90 '
Ein Film über die Frage, wer von Enteignungen und der "Arisierung" jüdischen Eigentums profitiert hat.


Bücher zwischen Israel und Deutschland

Film und Kontext

Mittwoch 28.11., 19.00 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig
"Schnee von gestern" (2013) Dokumentrafilm von Yael Reuveny, 96'
Spurensuche in der eigenen Familiengeschichte zwischen Israel, Berlin, Polen und Vilnius.

Mittwoch 5.12., 19.00 Uhr im Odeon
"'Entjudung'"in Köln" (Ausschnitt) WDR 1990, 6'
"Mit Büchern auf der Flucht" (2018) Dokumentarfilm von Miriam Jakobs und Gerhard Schick, 52'
Über die existentielle und lebensrettende Kraft von Literatur und die Frage, was passiert mit Büchern, die nicht mehr gelesen werden?

Eintritt: 8 € (erm.  6 €)
Karten für das Odeon: 0221-313110, für das Filmforum: 0221-221 25306
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Programmflyer

Im Gespräch

"Der Blick auf den Dom ist nicht zu vermeiden"


Seit 1983 führt Kaspar Heidelbach regelmäßig Regie bei Fernsehfilmen, darunter diverse Kommissar-Klefisch-Folgen und beim Tatort. 2004 drehte er den Film "Das Wunder von Lengede", für den er den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis erhielt.
Eine besondere Beziehung hat er zu den beiden Kölner Tatort-Kommissaren Freddy Schenk und Max Ballauf deren ersten Einsatz er 1997 mit "Willkommen in Köln" begleitete. Siebzehn "Tatorte" mit  jeweils fünf Wochen Drehzeit, das ist eine Menge gemeinsamer Lebenszeit. Horst Schäfer hat den Regisseur zum Gespräch getroffen.

Ein Spaziergang durch Raum und Zeit


Die Hahnentor Lichtspiele in den 1950er Jahren

Peter Fischer, Historisches Archiv der Stadt Köln

Der Kinostadtplan bietet einen Überblick über Anzahl und Lage der Kinos in Köln von 1896 bis heute.
Ob in der Totalen oder beim Zoom auf ein Stadtviertel: mit einem Mausklick auf die Fähnchen finden Sie Adresse, Namensänderungen, Eröffnung und Schließung.

Wer mehr wissen will:
über 240 Kölner Kinos stellen wir vor:
Von A
wie Aki bis Z wie Zentral-Theater.
Und es kommen immer noch weitere hinzu...

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Vor 10 Jahren: "Der Boden unter den Füßen" von Katharina Tillmanns (Ausschnitt)

ifs


Vor 70 Jahren: "A School in Cologne"


Vor 90 Jahren: "Wohnkultur wie sie war... " (Ausschnitt)

Artikel: Mehr Räume für das Kölner Kino von Dominik Bühler