Köln im Film
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Köln im Film – Filmgeschichte(n) einer Stadt

Köln im Film widmet sich der Erforschung und Präsentation der Kölner Film- und Kinogeschichte.
Das Internetportal bietet Infos, Hintergründe, Fotos, Filmausschnitte: 120 Jahre Filme aus und über Köln ...

AKTUELL

Die Kinogeschichte lebt.... Stadtführung am 29.September


Hahnentor Lichtspiele 1951

Peter Fischer /Historisches Archiv der Stadt Köln

Anfang der 1950er Jahre leuchteten die Kinoreklamen weit in die Nacht - z.B. am Rudolfplatz die Hahnentor Lichtspiele.
Und gleich daneben stand das Theater am Rudolfplatz, nicht weit entfernt der Filmpalast und am Friesenplatz das Capitol...

Mehr zur Kinogeschichte vor Ort bieten wir bei unserer diesjährigen Stadtführung zur Kölner Kinogeschichte
am Sonntag, den 29.September ab 11.45 Uhr
Treffpunkt: Residenz, Astor Film Lounge, Kaiser-Wilhelm-Ring 30.
Anmeldung unter mail(at)koeln-im-film.de   Teilnahmegebühr 15,00 €

VORSCHAU

Vom Kommen, Gehen und Bleiben – filmische Geschichten der Migration


"Der Unfall" (1968)

WDR

Filmreihe zum Thema Migration in Köln vom
2. bis 20. Oktober

"Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen"
. Der viel zitierte Satz von Max Frisch aus dem Jahr 1965 galt für die Schweiz ebenso wie für die Bundesrepublik damals - und hat auch heute nichts von seiner Aussagekraft verloren.
An fünf Abenden widmen wir uns Geschichten der ersten sog. Gastarbeitergeneration ebenso wie der Sicht ihrer Kinder.
Eine Kooperation von Köln im Film und DOMiD.


Rückkehrer vor der Abreise

G.Ulutuncok 1983 /DomiD

Mit Der Unfall aus dem Jahr 1968 präsentieren wir den ersten Fernsehspielfilm, der sich mit ausländischen Arbeitern befasste, lassen italienische, spanische und griechische Kinder aus Ehrenfeld zu Wort kommen (1973) und auch der Millionsten Gastarbeiter tritt auf, in der Komödie Der Frizör.
Der Essayfilm Die industrielle Reservearmee (1971) von Helma Sanders-Brahms analysiert die Lage auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt, eine Dokumentation blickt zurück auf den Ford-Streik 1973 in Köln, und der Spielfilm Oray erzählt von einem jungen Muslim in Deutschland, der zwischen Glaube und Liebe  hin- und hergerissen ist (2018).

Termine:
2. / 6. Oktober, 19.30 Uhr Cinenova
9.Oktober , 18.30 in den Lichtspielen Kalk
16.Oktober, 18.30 Uhr / 20. Oktober, 19.30 Uhr Odeon
Weitere Information im Programmflyer.

WEITERHIN

Das Buch zur Kölner Kinogeschichte – noch immer aktuell


Was hat der Film mit Schokolade zu tun?
Wieviele Plätze bot der Ufa-Palast im Jahr 1931?
Wo gab es die einzige Kino-Disco in Deutschland?

"Menschen mit Kinobegeisterung und Gebäude in der Stadt stehen im Mittelpunkt. Der Text wirkt hervorragend recherchiert, die Informationen gehen weit über das hinaus, was in dem von Bruno Fischli herausgegebenen Buch "Vom Sehen im Dunkeln" (1990) zu lesen war. Über 250 Abbildungen von Kinofassaden, Innenansichten, Projektionsräumen, Werbung und wichtigen Personen konkretisieren den Text. Der "Abspann" enthält u.a. ein "Kino A-Z", geordnet nach Stadtteilen. Das Buch ist ein vorbildlicher Gang durch die Kinogeschichte einer Stadt," so Hans Helmut Prinzler in seiner Buchbesprechung.
Emons Verlag, mit ca. 250 Schwarz-Weiß- und Farbabbildungen, 360 Seiten ISBN 978-3-95451-869-2 - 15,00 €
Mehr zur Kinogeschichte ...

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Sollten Sie Filme aus und über Köln besitzen oder historische Dokumente, Filmzeitschriften, Literatur und Fotos, sind Sie herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir sind an weiteren Filmen und Dokumenten, aber auch an persönlichen Erinnerungen zur Film- und Kinogeschichte Kölns sehr interessiert.

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Zeitreise:
vor 5, 10, 90, 110 Jahren...


2014: "Am Kölnberg" (Trailer)


2014: "Szenario", eine Spurensuche


2009: "Der schwule Neger Nobi" (Ausschnitt)


1929: Einweihung der Mülheimer Brücke (Ausschnitt)


1909: "Vaterländische Festspiele" in Köln (stumm)

Artikel: Mehr Räume für das Kölner Kino von Dominik Bühler