dfi-Symposium WORK IN PROGRESS
Repräsentationen von Arbeit im Dokumentarfilm
Arbeit strukturiert unser Leben: Sie prägt Körper, Routinen und Beziehungen, formt soziale Verhältnisse und hinterlässt Spuren in Räumen und Materialien.
Zugleich bleibt vieles von ihr unsichtbar – ausgelagert, verlagert, verdrängt: in Produktionsstätten, privaten Haushalten und digitalen Oberflächen.
Dokumentarfilme zeigen Arbeit, stellen selbst Arbeitsplätze dar.
Das zweitägige Symposium widmet sich dieser doppelten Bewegung. In gemeinsamen Sichtungen, Werkstattgesprächen, Vorträgen und offenen Diskussionsformaten wird untersucht, wie dokumentarische Bilder Arbeit zeigen, historisieren, reflektieren und strukturieren — und unter welchen ökonomischen Bedingungen sie selbst hervorgebracht werden.
Köln im Film ist Kooperationspartner der zweitägigen Veranstaltung mit umfangreichen Filmprogramm.
Gezeigt wird u.a. der in Köln gedrehte Film„Angelika Urban, Verkäuferin, verlobt“ (1970) von Helma Sanders-Brahms.
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15. und 16. Januar im Filmhaus Köln
