Köln im Film
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Köln nach 1945


Breite Straße 1943

Historisches Archiv Köln / Helmut Koch

Die wenigen Filme, die während des Zweiten Weltkrieges in Köln gedreht wurden, waren nationalsozialistische Propagandafilme, wie die Beiträge der Ufa-Wochenschau, die obligatorisch als Vorprogramm in den Kinos gezeigt wurden. Darüber hinaus entstanden nur einzelne, heimlich gedrehte Filmaufnahmen von Kölner Fotografen oder Filmemachern.

Mit der Befreiung Kölns durch die amerikanischen Truppen setzte auch die Filmarbeit in der Stadt wieder ein:

  • Kameramänner des US-Militärs filmten den Einmarsch der amerikanischen Truppen im März 1945 und das Alltagsleben in den ersten Nachkriegsmonaten, bis die Briten im Juni 1945 die Verwaltung Kölns übernahmen;
  • Britische und deutsche Kameramänner dokumentierten den Alltag von Kindern in Köln im Jahre 1948;
  • Ein erster Beitrag der Wochenschau "Welt im Film" zeigt das zerstörte Köln und den beginnenden Wiederaufbau im Juni des Jahres 1945;
  • Auch Kölner Filmemacher wie die Gebrüder Epkens, Willy Krakau und Peter Fischer filmten während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Köln

Das Filmmaterial existiert heute noch. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Kapiteln der rechten Spalte.