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Rex am Ring

Der Kölner „Stadt-Anzeiger“ geriet bei der Beschreibung des „Rex am Ring“, das am 1. August 1951 eröffnet wurde, ins Schwärmen:

„Durch eine elegante, mit schwarzem Marmor ausgestaltete Kassenhalle betritt der Besucher die intim gehaltene Eingangshalle, von der aus eine Treppe zum oberen Foyer und den Balkonplätzen führt. Kassen- und Eingangshalle sind durch gläserne Pendeltüren voneinander getrennt. Theatersaal und Balkon fassen insgesamt 800 Plätze.“ Im Kinosaal „entströmt gedämpftes Licht indirekter Beleuchtung. Sehr geschmackvoll sind die auf Lücke gestellten Sitze, die mit grünem Kunstleder bezogen und durch goldeloxierte Metalleisten eingefasst sind. Der Balkon ist weit in den Saal hinein vorgezogen. Das Rangfoyer enthält für die Gäste eine Sitzgruppe aus Polstermöbeln.“ („Kölns neuestes Lichtspielhaus“ Kölner Stadt-Anzeiger, 9.8.1951)

Theater am Weißhaus

Studio in Klettenberg – Neubau neben dem Theater am Weißhaus 

Das schöne, von dem inzwischen verstorbenen Heinrich Wolf vor viereinhalb Jahren erbaute „Thaeter am Weißhaus“ hat jetzt einen ansehnlichen Gefährten erhalten, das „Filmstudio“ an der Luxemburger Straße (Entwurf: Theodor Keller) Dieses neue Lichtspielhaus wird heute seine Pforten öffnen.
Betriebsinhaber beider Theater ist Quirin Lohrum. „Wir arbeiten hier,“ äußerte er,“ in geringer Entfernung von den Brennpunkten der Innenstadt und haben uns in den viereinhalb Jahren im Weißhaus schon einen ansehnlichen Besucherstamm gesichert. In dem kleinen, 318 Plätze fassenden Studio soll ein besonderes Programm gepflegt werden.“ Der Klinkerbau ist in seiner Höhe auf das notwendige Maß und Raumprogramm bemessen: Kassenhalle, Geschäft und Zweigstelle der Dresdner Bank im Erdgeschoß, Foyer und Studiosaal im Oberstock. Die Flucht des neuen Gebäudes ist hier raumbildend zurückgesetzt… Zur lichtspieltechnischen Einrichtung gehören zwei große Philipsprojektoren modernster Bauart, ein Schmalfilmprojektor, und – ein Novum in Filmtheatern – ein Fernsehprojektor mit einer Bildgröße von etwa zwei mal drei Meter. (GIL) (Kölner Stadt-Anzeiger am 18.3.1958)