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Biografie Nam June Paik

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1932 in Seoul, Korea geboren. 1950 flieht die Familie nach Tokyo. Dort studiert Nam June Paik bis 1956 Pihilosophie, Musik- und Kunstgeschichte. 1956 kommt er nach Deutschland, studiert Komposition in Freiburg. Beim Internationalen Sommerkurs für Neue Musik in Darmstadt lernt er Karlheinz Stockhausen und John Cage kennen. Nam June Paik gilt als Begründer und wichtigster Vertreter der Video- und Medienkunst, über die Jahrzehnte hinweg hat er zur Entwicklung des Mediums als eigene Kunstform beigetragen.
Bis 1963 arbeitet er mit Karlheinz Stockhausen zusammen im Kölner Studio für elektronische Musik des WDR. Er wird Mitglied der Fluxus-Bewegung und beginnt ab 1963 mit Fernsehgeräten zu experimentieren, sie zu manipulieren und wie Skultpturen zu behandeln. In dieser Zeit stellt er seine Klanginstallationen und Fluxus-Aktionen im Atelier der Kölner Künstlerin Mary Baumeister und der Wuppertaler Galerie Parnass vor, zusammmen mit Jopseh Beuys, John Cage und Bazon Brock. Ab Ende der 60er Jahre arbeitet Nam June Paik mit Video.
1964 zieht er nach New York. Zusammen mit der Cellistin Charlotte Mormann realisiert er zahlreiche Klangaktionen. Er nimmt an der documenta 1977 und 1987 teil. Ab 1979 hat er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. 1988 präsentiert er bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul einen Medienturm aus 1.003 Monitoren mit dem Titel „The More The Better“. 1993 stellt er Videoarbeiten im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig aus. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Nam June Paik ist 2006 in den USA gestorben.


Filmografie (Auswahl) zu Nam June Paik


Der Dom als Medium
1980
Regie