Köln im Film
Aktivitäten
Kölner Filmgeschichte
Presse

Filmdancing Alt-Berlin

zurück

1952 als Helenen-Theater eröffnet, ab 1966 Filmdancing Alt-Berlin

Im Weidenbruch 4, Köln
Höhenhaus

Eröffnung: 1966
Schließung: 01.01.1994
 

Mit der Eröffnung durch Hans Lehrhoff erhielt das Kino ein ganz besonderes Programm: hier wurden erstmals Filmvorstellung und Disco kombiniert, die Vorführungen wurde unterbrochen, damit die Gäste tanzen konnten.

„Jede Woche gibt es einen neuen Film auf der großen Cinemascope-Leinwand, und keiner ist älter als ein halbes Jahr. „Jenseits von Afrika“, „Drei Männer und ein Baby“ und „Born America“, Filme, die zur Zeit auch in vielen anderen Kinos laufen, sind auch im Filmdancing Alt-Berlin im rechtsrheinischen Höhenhaus zu sehen. Aber was in anderen Kinos tabu ist, gehört dort zum Programm: Jeder Film wird zweimal für eine knappe halbe Stunde unterbrochen, in den Pausen und auch nach Schluß der Vorstellung wird getanzt, oft bis zur Polizeistunde um 4 Uhr. ... Mitten im Kinosaal gibt es eine Bar und eine Tanzfläche, die Gäste sitzen an Tischen,“ schreibt das Volksblatt Berlin zum 20jährigen Jubiläum (27.7.1986)

Das Filmdancing war eine Kultstätte der besonderen Art. Auch Live-Auftritte fanden hier statt, wie z.B. von „The Piano has been drinking“. Das Kino schloss Anfang 1994 und wurde ab 1997 von einer Kirchengemeinde genutzt.

Kinobetreiber

1952 Inhaber: Elli Henseler
1966 - 1993 : Hans Lehrhoff

Säle

1

Sitzplätze

203 (1993)
516
Filmdancing Alt-Berlin



Kinostadtplan


  • Weitere Kinonamen
Helenen-Theater