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Colosseum

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1906 als Colosseum eröffnet, ab 1924 Boccaccio, 1929 Umbenennung in Lichtspiele des Zentrums, 1933 wieder umbenannt in Boccaccio

Schildergasse 99-101, Köln
Altstadt-Nord

Eröffnung: 1906
Schließung: 1924
 

Bereits um 1900 existierte auf der Schildergasse 99-101 das Kolosseum (auch Colosseum geschrieben). Neben einem Automaten-Restaurant gab es dort ein Wein- und Bier-Restaurant sowie ein Café und einen Festsaal. In dem Festsaal, der auch "Tonhalle" bezeichnet wurde, wurden musikalische Darbietungen geboten.
Zur Eröffnung der "neuen modernen Singspielhalle im renovierten Festsaale" des Colosseum im September 1906 wurden auch "Bioskop-Lichtbilder" im Programm angekündigt. Die "lebenden Photographien" waren damals noch ein Programmpunkt unter vielen. Im März 1912 erteilte das Königliche Polizei-Präsidium in Cöln die Erlaubnis zur Führung eines Kinematographen-Theaters. Dennoch wurde das Haus bis 1920 in erster Linie als Musik- und Variete-Theater genutzt.
Colosseum



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  • Weitere Kinonamen
Lichtspiele des Zentrums


Boccaccio