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Lichtburg

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Eiler Straße 133, 51107 Köln
Rath/Heumar

Eröffnung: 10.12.1937
 

Franz Kocian eröffnete die Lichtburg in Rath-Heumar 1937 mit 300 Plätzen. Das Kino wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet, auch bei diesem Bau übernahm der Architekt Hanns Rüttgers die Bauplanungund. Das Kino bestand bis in die 1960er Jahre, das genaue Schließungsdatum ist nicht bekannt.

Architektur

1937: Hans Nehaus und Hanns Rüttgers, Düsseldorf
Am 1.1.1938 meldete die Rheinisch-Westfälische Filmzeitung: "Auch Rath-Heumar b.Köln hat jetzt eine Kulturstätte des Films.- Herr Franz Kocean, der bisherige Pächter des vorhandenen Saalkinos, hat es fertig gebracht, dem kleinen Ort ein neues Lichtspielhaus zu geben. Die Architekten Nehaus und Rüttgers schufen einen Bau, der ganz dem ländlichen Charakter angepasst ist. Alle Aufdringlichkeiten vermeidend, zeigt der Bau von außen nur beste Handwerksarbeit- und kunst. Einfache Vornehmheit zeigt das Innere des Theaters. die olivfarbene Wandbespannung reicht bis zur weiten Bühne, welche ihre Ausdruck in einem einzigartigen roten Samtvorhang findet. Champagnerfarbige Seitenleuchten sind Schmuckstücke des Theaters."

Nach einer Auflistung von Friedrich Hengst (Kino-und Funktechnik, Köln-Nippes, Bülowstr. 52) über spielfähige Lichtspielhäuser in Köln war das Kino am 31.5.1945 spielfertig.



Kinobetreiber

Eigentümer: Herr Kocian 10.12.1937 (RWFZ vom 26.2.1938)
Hengst, 31.5.1945

Säle

1

Sitzplätze

300 (RWFZ vom 26.2.1938)
357 (Hengst, 31.5.1945)


Lichtburg



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