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Titel:

Wohnkultur, wie sie war, wie sie ist, und wie sie sein soll!

Land Jahr:Deutschland 1928
Länge:15 min


Drehbuch:Stübig, Fritz
  
Produzent:Böhm, Arthur
Produktion:Böhm-Film Arthur Böhm & Co.G.m.b.H., Köln, Platz der Republik 21
Produktion:Filmkopie-Rechte: Dr. Horst Riese


Inhalt


Die Dokumentation entstand im Auftrag des Mieterschutzvereins, der sich für die Rechte der Mieter und den sozialen Wohnungsbau in Köln einsetzte. Fritz Stübig, Vorsitzender des Kölner Mietervereins von 1921 bis 1937, schrieb das "Manuskript" zum Film. Zu Beginn sind Aufnahmen von der "Sonnenseite" der Stadt zu sehen: Dom und Rheinpanorama mit Brücken und Schiffen, dichter Auto- und Straßenbahn-Verkehr am Heumarkt, Menschen vor einem Kaufhaus und Reklameschilder für "Persil" und "Erdal". Jenseits davon: Arbeiter auf einer Baustelle. Erschöpft waschen sie sich nach Feierabend Hände und Gesicht. Sie wohnen in dunklen Hinterhöfen, in denen Kinder, die unterernährt und krank wirken, herumlaufen. Vor den Fenstern hängen zerlumpte Kleidungsstücke an den Wäscheleinen. Aber Abhilfe naht. Im Zwischentitel heißt es: "Baugenossenschaften nahmen sich des Wohnungselends an...schon vor dem Krieg." Die Kölner Gemeinnützige Wohnungs- und Baugenossenschaft "Mieterschutz" begann 1926 mit dem Bau der ersten Genossenschafts-Wohnhäuser im linksrheinischen Köln-Merheim. Die Miethäuser rücken ins Bild. Zwischen ihnen gibt es sogar einen Platz zum Wäschetrocknen. Die Musterwohnungen belegen das Erreichte: mit einer Küche, die von Sonnenlicht durchflutet ist, einem Balkon sowie getrennten Wohn- und Kinderzimmern und einem Badezimmer mit Durchlauferhitzer.
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Filmausschnitt

Riese/FilmInitiativ

  • Fotos:

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Die moderne Küche

Quelle: FilmInitiativ Köln