Köln im Film
Aktivitäten
Kölner Filmgeschichte
Presse

Credits

zurück

Titel:

Aktenträger oder Massenmörder-Ein Bericht zum Lischka-Prozess

Serientitel:Landesspiegel
Jahr:1980
Länge:44 min 2 sek


  
Produktion:WDR


Inhalt


Anlässlich der Urteilsverkündung am 11.02.1980 recherchiert der Fernsehfilm Hintergründe und Bilanz des sog. "Lischka-Prozesses": seit Oktober 1979 fand der Prozess vor dem Kölner Landgericht gegen die ehemaligen NS-Funktionäre Kurt Lischka (10 Jahre Freiheitsstrafe), Herbert Martin Hagen (12 Jahre) und Ernst Heinrichsohn (6 Jahre) statt, die angeklagt waren wegen Beihilfe zum Mord und Deportation von französischen Juden während des Dritten Reiches. Der Film stellt die Angeklagten vor und informiert über ihre Tätigkeit und Funktion während des Nationalsozialismus. Er beschreibt ihr heutiges Leben sowie die Reaktionen der Mitbürger ihnen gegenüber. Eine besondere Rolle spielt dabei Heinrichsohn, der bis dahin als Bürgermeister einen Kleinstadt in Bayern tätig war. Dokumentiert werden auch die Reaktionen der französischen Öffentlichkeit auf diesen NS-Prozess, insbesondere tritt Beate Klarsfeld auf, die sich seit Jahren für die Verfolgung von NS-Tätern einsetzte.
Mehr zum Thema

Aktenträger oder Massenmörder-Ein Bericht zum Lischka-Prozess