Kontakt

So ist das Leben und nicht anders

Deutschland 2024, 12 min

Trailer „So ist das Leben und nicht anders“

Trailer „So ist das Leben und nicht anders“
© Lenia Friedrich

Filmstill „So ist das Leben und nicht anders“

Filmstill „So ist das Leben und nicht anders“
© Lenia Friedrich

Filmstill aus „So ist das Leben und nicht anders“

Filmstill aus „So ist das Leben und nicht anders“
© Lenia Friedrich

Filmstill „So ist das Leben und nicht anders“

Filmstill „So ist das Leben und nicht anders“
© Lenia Friedrcih

Eine Kachel zurück blättern
Eine Kachel weiter blättern

Credits

Inhalt

Filmemacherin Lenia Friedrich nähert sich in diesem animierten Film auf ebenso zurückhaltende wie fantasievolle Weise ihrer alten Nachbarin, Frau Miko.
„Ich wohnte direkt über ihrer Wohnung und kam oft an ihrer Wohnungstür vorbei… Sie saß da bereits im Rollstuhl und ich versuchte mir vorzustellen, wie das wohl sein mag, die Wohnung nicht mehr verlassen zu können. Außerdem lebte sie alleine dort, ihr Mann war bereits vor Jahren verstorben. Sie hatte also so gut wie keine sozialen Kontaktmöglichkeiten. Als ich erfuhr, dass sie vor ihrer Heirat den gleichen Nachnamen trug, stellte ich mir vor, dass ich im Alter irgendwann ihre Rolle einnehmen werde und da war die Idee zum Film geboren“, erzählt Lenia Friedrich.

„Frau Miko vergisst Dinge. Und genau das ist für die Regisseurin und Animatorin der Anlass, über ihr eigenes Älterwerden zu sinnieren: Was ist, wenn wir unsere Erinnerungen verlieren, was bleibt uns dann noch?“ (Jan Sebening, DOK.fest München 2025)

„So ist das Leben und nicht anders“ ist eine hypnotische Erkundung der von Frau Miko im Laufe ihres langen, fast hundertjährigen Lebens bewohnten und verlorenen Räume. Ihre gehäuseartigen Erinnerungsgefüge haben sich mit denen von Lenia Friedrich überlagert, die im Inneren des gemeinsam bewohnten Hauses verträumt ihrem eigenen Alterungsprozess nachsinnt. Die animierten Sequenzen dieses Films tasten sich durch Gedächtnisschichten, bringen Artefakte zum Vorschein, die dort gefunden werden können, aber auch die Hohlräume und Risse, die zurückbleiben, wenn Objekte, Erinnerungen oder Namen verschwinden." (Aiden Vetter)

Ausgezeichnet u.a. mit dem Tabakalera Award des San Sebastián International Film Festival.

Mehr