Kontakt

Raumteiler

Deutschland 2024, 79 min

Trailer „Raumteiler“ / Dekorfilm

Trailer „Raumteiler“ / Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Szene aus „Raumteiler“/ Dekorfilm

Eine Kachel zurück blättern
Eine Kachel weiter blättern

Credits

Regie: Florian Schmitz
Drehbuch: Florian Schmitz
Kamera: Martin Paret
Mehr

Inhalt

Karsten sitzt in seinem Einzimmerappartement, beschäftigt sich mit elektronischen Klängen und ist mit wenig zufrieden, trotz feuchter Flecken an der Wand und wenig Platz. Doch als die Hausverwaltung die heruntergekommene Wohnung renovieren will, kann ihm auch der Hauptmieter nicht helfen. Karsten packt seine Sachen in einen geliehenen Transporter, parkt ihn mal hier, mal da und passt sich den Gegebenheiten an. Eine bezahlbare Wohnung in Köln zu finden, ist aussichtlos und so ziehen bald Miray und Sophie zu ihm in den Wagen. 
Aus ein paar Tagen werden Monate, der Sommer geht seinem Ende entgegen. Die Suche nach einem ruhigen Stellplatz wird schwieriger, der Wagenbesitzer fordert den Transporter zurück und die Spannungen innerhalb des Trios nehmen zu. Bis Karsten wirklich auf der Straße steht…

„Raumteiler ist nicht einfach ein Film über Wohnungsnot und Obdachlosigkeit. Was mich vor allem interessierte, war die Frage, was mit jemandem geschieht, der sich nicht anstrengen will. Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist ein menschliches Grundbedürfnis und sollte auch ein Grundrecht sein. Es sollte kein Wettbewerb existieren, bei dem man nur durch Status, Ausdauer und Ellbogen eine Chance hat. Was also, wenn man sich diesem neoliberalen Wahnsinn einfach nicht mehr aussetzt? Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich nicht mehr mitspielen will?“ (Florian Schmitz)

„In seinem zweiten Spielfilm zeigt Florian Schmitz einen erstaunlich routinierten Umgang mit seiner Thematik. Er montiert die Szenen, ohne viel zu erklären, die fortschreitende Zeit wird durch eingeblendete Monatsnamen verdeutlicht. Dabei erzählt er weniger eine Geschichte, als dass er eine Verfasstheit bebildert, zeigt, wie es Menschen gehen kann, die aussteigen wollen aus dem System, aber doch keinen Weg hinaus finden.“ (Ulrich Sonnenschein, epd Film, 8/2025)

Vagabundierend in der eigenen Stadt wie Karsten, ist auch der Film an vielen Straßen, Plätzen, Brachgeländen in Köln gedreht: Vom  Ebertplatz über das Justizgebäude an der Luxemburger Straße zum Gerling-Quartier, vom Barbarossaplatz zur Liebigstraße.

Mehr