Mein illegales Leben
USA 2024, 86 min
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Inhalt
Winter 1942: Hella Zacharias hält den Deportationsbescheid der Gestapo in den Händen und taucht mit ihrer Tochter Hannelore in den Berliner Untergrund ab. Die nächsten Monate überleben sie bei unterstützenden Bekannten. Immer wieder müssen Mutter und Tochter Hals über Kopf ihr Versteck wechseln.
1944 leben sie unter falschem Namen im heutigen Polen. Im selben Haus wohnt der Bahnarbeiter Fritz Kittel. Während sein Arbeitgeber, die Deutsche Reichsbahn, Millionen in den Tod schickt, trifft Fritz Kittel eine mutige Entscheidung: Er versteckt Hella in seiner Wohnung und gibt ihre Tochter Hannelore als seine Nichte aus.
Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit. Sie gilt heute als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen nach dem Holocaust. In ihrer Kindheit hat Esther immer wieder den Namen Fritz Kittel gehört. Doch sie ist ihm nie begegnet und wusste nicht, was aus ihm geworden ist.
Mit der Suche nach ihm beginnt Gerhard Schick seinen Dokumentarfilm. Er begleitet Esher Dischereit und ihre Tochter Chana auf der Suche nach den fehlenden Splittern der Familiengeschichte und der eigenen Identität.