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Kids Run

D 2020, 104 min

Jannis Niewöhner in „Kids Run“

Jannis Niewöhner in „Kids Run“
© Falko Lachmund/Farbfilm Verleih

„Kids Run“

„Kids Run“
© Falko Lachmund /Farbfilm Verleih

© Falko Lachmund/Farbfilm Verleih

© Falko Lachmund/Farbfilm Verleih

© Falko Lachmund/Farbfilm Verleih

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Credits

Inhalt

Im Spielfilmdebut von Barbara Ott steht der ehemalige Amateur-Boxer Andi (Jannis Niewöhner) im Zentrum. Um sich und seine drei Kinder von zwei unterschiedlichen Müttern durchzubekommen, arbeitet der junge Mann als Tagelöhner auf der Baustelle. Es reicht nicht, er kann die Miete nicht zahlen, macht Schulden und ist mit den Aufgaben zwischen Kindern, Bau, Geld verdienen überfordert. Ott zeichnet den jungen Vater als ambivalenten Typ: aggresiv und liebevoll, stur und hilflos.

„Die dynamischen, nüchternen Bilder von Falko Lachmund sind derart Grau in Grau, dass viele Filme des Subgenres »deutscher Problemfilm« gegen „Kids Run“ aussehen wie eine leuchtende Blumenwiese. Gleich in den ersten Einstellungen wird Andi, der zur Beschaffung des Geldes wieder in den Amateurboxring steigen wird, von einem Gegner zu Brei geschlagen.“ (Jens Balkenborg, epd film)

„Die Auswirkungen dieser Lebensumstände, emotional, wirtschaftlich und sozial, sind für die Kinder unmittelbar zu spüren. Angesiedelt ist der Film darum in hässlich-grauen Vorstädten, heruntergekommenen feuchten Wohnungen, schäbigen Clubs und düsteren Boxringen. Als „Transitgegend“ bezeichnet Ott diese Orte, an denen eigentlich niemand leben kann. Das ist in dieser Konsequenz und Ausweglosigkeit mitunter schwer zu ertragen. “(Michael Ranze, filmdienst)

Gedreht wurde u.a. im Hafen von Düsseldorf und Neuss, in Wesseling, im Niehler Hafen, an der Kölner Haltestelle Geldernstraße und im Autokino Porz.

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