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Meine Kindheit am Rhein

Deutschland 2010, 45 min

Credits

Regie: Mathias Haentjes
Kamera: Jörg Adams
Schnitt: Inga Krüger

Produktion: WDR, Köln
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Inhalt

Für die Menschen vom Rhein ist der Strom ein Teil des Lebens. Der Film lässt Menschen zu Wort kommen, die zu unterschiedlichen Zeiten ihre Kindheit am Fluss verbracht haben. Die Schriftstellerin Ulla Hahn wächst im Städtchen Monheim zwischen Köln und Düsseldorf auf. "Der Rhein war immer mein Sehnsuchtsstrom", schwärmt sie.
„Der Rhein ist Kulisse. Was Schöneres gibt es ja gar nicht", beteuert Rolly Brings. Er entstammt dem linken kölschen Proletarier-Milieu. Aus Rolly Brings wird nach seinen Jahren auf See ein Arbeiter am Ford-Fließband, dann ein Lehrer. Aber immer ist er auch Sänger und Mundartdichter. Gemeinsam mit seinen Söhnen Stefan und Peter "Brings" erinnert er sich an die Ferientage am Flussufer.
Für andere ist der Fluss Arbeitsplatz geworden, wie für den Kapitan Heinz Hell, dessen Eltern ein "Proviantboot" betrieben oder für den Lokführer, der am Drachenfels die Sonntagsausflügler hoch und runter fuhr. Kabarettist Wilfried Schmickler erinnert sich an Abenteuer am Ufer, u.a. auch an den weißen Wal, der 1966 alle am Fluss entlang in Atem hielt.
Der Film bietet eine Mischung aus atmophärischen Naturaufnahmen am Fluss, den Erzählungen der Interviewpartner und vielfältigem Archivmaterial aus Foto- und Filmbeständen.
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