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Warten auf den Film vor dem Ufa-Universum

Fotowerkstätte Hugo Schmölz/ Archiv Wim Cox

Kinos in Köln – auch die gehören zur Kölner Filmgeschichte. Denn was wären Filme ohne Kinos, was Kinos ohne Filme. Bei einem genaueren Blick auf die Kinogeschichte der Stadt werden wirtschaftliche Fragen des Verleih- und Produktionsgeschäfts sichtbar. Architektonische und gesellschaftliche Entwicklungen lassen sich ebenso beobachten wie der Einfluss von Immobilienpreisen und Stadtplanung auf die Kinolandschaft.


Kinosaal im ehemaligen Filmpalast

Manfred Wegener

Der erste in Köln gedrehte Film im Jahr 1896 konnte nur deshalb seine enorme Wirkung erzielen, weil er öffentlich vorgeführt und von vielen Zuschauern gesehen wurde. Das Haus am Augustinerplatz, in dem diese Vorführung stattfand, war natürlich noch kein Kino im heutigen Sinne. Es war ein einfacher Saal, in dem der Cinématograph für die Vorführung aufgebaut worden war. Erst 1906 wurde in Köln dann das erste Kino eröffnet: das „Biographische Institut“ an der Hohe Pforte.


Bevor es es wieder ein Kino wurde: das Residenz im Frühjahr 2012

Manfred Wegener

Von da an lässt sich an der Zahl der Kinos in der Stadt ablesen, wie es um die Kino- und Filmkultur, um ihre Krisen und gesellschaftliche Anerkennung bestellt ist:
40 Kinos zählt Köln im Jahr 1926,
56 sind es im Kriegsjahr 1939,
84 im Jahr 1956 und
12 im Jahr 2010.

Dieses Kapitel handelt von ersten Abspielstätten, vom Kino für Jedermann mit Varieté und Box-Veranstaltungen, von Lichtspiel-Theatern und Filmpalästen. Es beschreibt auch die Entwicklung der Kinolandschaft Kölns bis heute – von Schachtelkinos über Multiplexe wie den Cinedom bis zu Programmkinos heute.
Der Gang durch die Kinogeschichte ist noch keineswegs vollständig. Zu manchem Ort fehlen noch Hintergrundinformationen, um Licht ins Dunkel von Stadtteilkinos und ehemaligen Filmtheatern zu bringen... 

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„Glamour war gestern“ - Artikel zur Kinogeschichte und Kinoführung in der Stadtrevue Juli 2014