Köln im Film
Aktivitäten
Kölner Filmgeschichte
Presse

Maternus-Lichtspiele

zurück

Maternusstraße 26, 50996 Köln
Rodenkirchen

Eröffnung: 18.09.1936
  1948 wiedereröffnet, bis 1962 im Kino-Adressbuch aufgeführt

Die Rodenkirchener Lichtspiele spielten zunächst nur 2 Tage, ab 1929 auch von Freitag bis Sonntag. 1933 zog das Kino unter Leitung von Peter Lamberg von der Maternusstraße 14a in die Maternusstraße 26. Drei Jahre später ließ er den Saal abreißen und baute auf dem gleichen Grundstück ein 400 Platz Kino.
Für den 18. 9.1936 kündigte die Rheinisch-Westfälische Filmzeitung die Eröffnung des neugebauten Lichtspielhauses mit dem Film „Der Kurier des Zaren“ an. 1948 nahm das Kino den Betrieb wieder auf, es bestand bis in die 1960er-Jahre.

Architektur

„Der Inhaber der Maternus-Lichtspiele in Rodenkirchen b. Köln, Peter Umberg, läßt zurzeit sein Theater abreißen und auf dem gleichen Grundstück, Maternusstr. 26, einen neuzeitlichen Neubau errichten. Die Sitzplatzzahl wird von 300 auf 400 erhöht, außerdem soll später ein 300 Plätze fassender Balkon errichtet werden, der bereits im Grundriss berücksichtigt ist. Als Bauzeit sind drei Monate vorgesehen, so daß das Kino zu Beginn der neuen Saison eröffnet werden kann. Damit hätte das idyllisch gelegene Rodenkirchen ein würdiges, längst verdientes Lichtspielhaus,“ hieß es in der Rheinisch Westfälischen Filmzeitung Nr. 27, 27.6.1936


Kinobetreiber

1924: Herrn. Döring
1929: Karl Assenmacher
1932: Peter Lamberg
1953: Wwe. Peter Lamberg

Säle

1

Sitzplätze

300 (1924)
400 (1933)
400 (1953)


Kino auf dem Kinostadtplan anzeigen
Maternus-Lichtspiele



Kinostadtplan