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Reform-Theater

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1907 als Hansa-Theater eröffnet, ab 1909 Zentral-Theater, 1912 in Reform-Theater umbenannt

Hohe Pforte 20, 50676 Köln
Altstadt-Süd, Innenstadt

Eröffnung: 00.00.1912
Schließung: 1937
 

Im September 1907 machte das Hansa-Theater erstmals in der Kölner Presse mit Anzeigen auf sich aufmerksam (Stadt-Anzeiger vom 14.9.1907).  Am 7. Januar 1909 wurde es nach Umbauarbeiten unter dem Namen Central-Theater wiedereröffnet und als gemeinsamer Kinokomplex mit Cinéma Palais (Hohe Straße 3) und Biograph-Theater (Hohe Pforte 10) unter einer Leitung geführt (Stadt-Anzeiger vom 7.1.1909).
Dazu berichtete der Stadt-Anzeiger am 8.1.1909: „Der Umbau des Zentral-Theaters, Hohe Pforte 20, ist nun vollendet. Dieses Kinematographen-Theater ist mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet und darf als das größte und vornehmste Etablissement dieser Art bezeichnet werden. Die Vorführungen selbst stehen auf der Höhe und die Leitung liegt in bewährten Händen. Es ist das dritte Unternehmen, das unter derselben Leitung in kurzer Zeit hier entstanden ist.“

Im Jahre 1912 berichtete die Fachzeitung „Der Kinematograph“ (Nr. 315), dass das nun in Reform-Theater umgenannte Kino für die Monate September bis November eine Steuer in Höhe 3559,- Mk zahlte, und ein Defizit von 5098,- Mk. hatte.
1920 wurde Herrn Bringemeyer im Reform-Theater der Film „Der Plan der Drei“ gestohlen.

Programm

Das Programm am 14.9.1907: Die Schweiz im Winter. Tomatenschlacht. Troubadour. Bettelbubs Belohnung. Die Jagd nach einem manne. Der neue Lehrling. Schlau eingefangen. Den Samstagabend. (StA vom 14.9.1907).
Zur Wiedereröffnung am 7.1.1909 wird „Der Graf von Monte Christo“ mit einer Spieldauer von 30 Minuten angekündigt. Dazu: „Heldentaten eines Pantoffelhelden. Eine Reise durch Italien (Aktuell). Das neue Mädchen (Burleske). Die schöne Bauernmagd (Dramatisch).“

Kinobetreiber

ab 7.1.1909: Central-Theater GmbH, Geschäftsführer: Constantin Haas
1909: Ludwig Nipp und Frau Frz. Fasbender
1910: Herm Jokobs
1911: Carl Werner
1912: Heinrich Schwarz und Christoph Mülleneisen (Deutsche Kinematographen-Gesellschaft)
1914-1918 lt. Greven´s Adressbuch: Jean Bringemeier (1918: Brinkmayer geschrieben)
1920: Jean Bringemeier (auch: Bringemeyer), Altermarkt 58
1932/1933 Vereinigte Lichtspiel GmbH
ab 1934 Frau Jean Bringmeier (oder Bringemeier)


Säle

1

Sitzplätze

176


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