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Viktoria-Lichtspiele

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Neusser Straße 338, 50733 Köln
Nippes

Eröffnung: 07.07.1944
  Das Kino wurde am 13.10.1944 durch Bomben zerstört und nach einem Neubau am12.7.1946 wiedereröffnet.

Nach der Zerstörung der U.T. Lichtspiele in der Sechzigstraße Nr. 6 errichtet Josef Grohé (ein Cousin des gleichnamigen Gauleiters)  in dem ehemaligen Tanzsaal an der Neußer Straße Nr. 338 ein Not-Kino ein. Friedrich Hengst, Kino- und Funk-Techniker aus Nippes, erstellte im Mai 1945 einen Bericht über die spielfähigen Lichtspielhäuser in Köln und erwähnte, dass das Gebäude zwar einige Bombenschäden aufwies, die gesamte Kinoanlage aber bereits von ihm repariert worden war. „Voraussichtlich könnte das Theater in 1-2 Monaten spielfertig sein.“
Am 10.7.1946 eröffnen die Eheleute Hengst das Kino mit dem Film „Der weiße Flieder“ (1940). Am 20.8.1956 meldet die Fachzeitschrift „Der Neue Film“ das zehnjährige Jubiläum.

Programm

19.05.1950 „Die Nacht vor der Hochzeit“ mii Cary Grant
04.07.1952 „Das skandalöse Mädchen“ und „Der blaue Engel“
28.09.1954 „Sein große Kampf“ mit Tony Curtis
18.01.1959 „Der schwarze Falke“ mit John Wayne
07.05.1965 „Eddie - Blüten und Blondinen“ mit Eddie Constantine


Kinobetreiber

1944: Eigentümer des Saales ist die Hansa Brauerei in Dortmund, Pächter ist Josef Grohé (Cousin des NSDAP-Gauleiters Josef Grohé)
Ab dem 10.7.1946: Betreiber sind die Eheleute Friedrich Hengst

Säle

1

Sitzplätze

479 (1949)
499 (1959/60)
448 (1962/63)

Technik

seit 1956 Cinemascope


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Viktoria-Lichtspiele



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