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Stern am Ring

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Clevischer Ring 113, 51063 Köln
Mülheim

Eröffnung: 27.06.1956
Schließung: 1985
 

„Wenn es heißt, Köln sei die kinofreudigste Stadt im Bundesgebiet, so mag sich das auch auf den Stadtteil Mülheim beziehen. Auf dem Grundstück Clevischer Ring 113 hat der Besitzer der „Komet-Lichtspiele“ in Dellbrück, Franz Ahrweiler, das sehr ansehnliche und gut ausgestattete Lichtspielhaus „Stern am Ring“ erbauen lassen (Entwurf: Dipl.Ing Alfred Höffgen)... Am Mittwoch, 27. Juni, wird das Theater mit einem Haydn-Film, dem Streifen „Märchenstadt Las Vegas“ (beide in Cinemascope) und dem Film „Alibi“ (Breitwand) festlich eröffnet." (KStA 27.6.1956)

Architektur

Architekt ist Alfred Höffgen. Der Theatersaal wird 1956 nach Entwürfen des Inhabers gestaltet, die Theaterbestuhlung ist eine Eigenanfertigung. Der Saal hat gelbe Damast-Bespannung mit grauen Mustern, einen hellgrauen Hauptvorhang und „aparte sternförmige Beleuchtungskörper“, wie Der neue Film am 1.11.1956 schreibt. In den ersten Jahren verfügte  das Kino über eine eigene Tiefgarage.
„An den zweigeschossigen Vorderbau, in dem die Kassen- und Foyerhalle sowie zwei Wohnungen untergebracht sind, schließt sich der breit angelegte Saal mit 520 Plätzen an… Die Innenarchitektur des Saales zeigt ein helles, und heiter anmutiges Gepräge. Über dem holzvertäfelten Sockel erhielten die Wände eine gelbe, ornamentgemusterte Stoffbespannung. Große sternartige Wandleuchten erhellen den Raum…“ (KStA 27.6.1956)
In den 1980er-Jahren wird das Kino als Programm-Kino mit Kinderfilm-Schiene geführt.


Programm

Als Eröffnungsfilm läuft „Alibi“ (1955), ein Kriminalspielfilm mit O.E. Hasse, Martin Held und Hardy Krüger.
Anfang der Achtziger Jahre wird das kino als Programm-Kino mit Kinderfilmen  geführt.

Kinobetreiber

Besitzer und Betreiber des ersten Kinos unter dieser Adresse ist Franz Ahrweiler, der auch die Kinos Komet und Dellbrücker Lichtspiele in Dellbrück führt.
Letzter Betreiber ist Peter Nagelschmidt, der das Kino Ende 1985 schließen muss.

Säle

1

Sitzplätze

1956: 530

Technik

1956: Askania AP XII Projektoren, Vierkanal Magnetton-Anlage
Die Leinwand ist 4,60m x 12 m groß, bietet Breitwand und Cinemascope.


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