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Lichtspiele des Südens

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Höninger Weg 175, 50969 Köln
Zollstock

Eröffnung: 1931
  Die Lichtspiele des Südens spielten bis Sommer 1944; 1946 wiedereröffnet

Die Lichtspiele des Südens, zwischenzeitlich auch als Phoebus-Lichtspiele geführt, existierten seit 1931. Wilhelm Jordans, Betreiber des Corso in Lindenthal, übernahm das Kino 1953. Vermutlich existierte es bis 1965. Anschließend wurde aus den Räumen ein Supermarkt.

Programm

2.9.1948 „Ausgestoßen“ mit James Mason , Vorstellungen um 13.00, 15.15, 17.30, 19.40, 21.45
20.6.1952 „Weiße Fracht für Rio“
13.11.11953 „Illusion in Moll“ mit Hildegard Knef
25.1.1957 „Die Stimme der Sehnsucht“ mit Rudolf Schock
2.12.1960 „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“ von Fritz Lang mit Gerd Fröbe
21.12.1962 „Revak, Sklave von Karthago“
26.2.1965 „Im Sattel ritt der Tod“


Kinobetreiber

1931 Heinz Döring (erstmals als Lichtbildbühne in Greven´s Adressbuch genannt); Heinz Döring war der Besitzer der neu erbauten Lichtspiele des Südens.

1931-1936 Josef Grohé. Laut schriftlicher Aussage von Josef Grohé trat Döring bereits Anfang 1931 im Einvernehmen mit Gläubigern an ihn heran, das Theater zu übernehmen, da Zollstock in der damaligen wirtschaftlichen Lage zwei Theatern keine Existenzmöglichkeit bot. Grohé hatte zu diesem Zeitpunkt die U.T. Lichtspiele  (später Atrium-Lichtspiele), Höningerweg 268 betrieben. Nach eigener Aussage hatte er im Juni 1931 das Theater käuflich erworben. Im Juni 1936 verkaufte er die Lichtspiele des Südens.

1937-1939  Betreiber: Phoebus Lichtspiele, Gesellschafter: Dr. Bodenheim und Ria Jordan (RWFZ  Nr. 39, 19.9.1936)
1941 /42 Erich Rosenberg & Co. GmbH
Ab 1953 Wilhelm Jordans. Er führte bereits das Corso auf der Dürener Straße.

Säle

1

Sitzplätze

627

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Lichtspiele des Südens



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