Die "Goldenen Zwanziger" Jahre
In den zwanziger Jahren verlor Köln den Anschluss an die Filmmetropole Berlin. Nicht nur der Bioskop-Konzern, sondern auch andere Filmfirmen verließen die Stadt und verlegten ihren Geschäftssitz nach Düsseldorf oder Berlin. Dort verschafften Regisseure wie Friedrich Wilhelm Murnau und Fritz Lang mit ihren Werken „Das Cabinett des Dr. Caligari“, „Der letzte Mann“ und „Dr. Mabuse“ dem jungen Medium Film auch künstlerische Anerkennung. Währenddessen setzten Kölns Filmemacher in zumeist schnell hergestellten Genre- und Serienfilmen auf Unterhaltung und Zerstreuung. Köln-Filme der zwanziger Jahre waren häufig Abenteuer- und Kriminalfilme und nicht zuletzt Lustspiele mit rheinischem Frohsinn, Wein, Weib und Gesang.
