Die Frühzeit des Films in Köln (1900 - 1928)
Nicht nur Kölner Filmfirmen drehten zu Beginn des 20.Jh. in der Stadt, sondern auch Kameramänner aus Berlin, Frankreich und Italien. Leider sind aus der Frühzeit des Films nur noch wenige Filmkopien erhalten. Eine der ersten Kölner Sportdokumentationen „Vaterländische Festspiele in Cöln am Rhein“ aus dem Jahre 1909 zählt ebenso dazu wie die Dokumentation des Mieterschutzvereins „Wohnkultur wie sie war, wie sie ist, wie sie sein sollte“ (1928) und der erste Köln-Krimi „Der Bettler vom Kölner Dom“ aus dem Jahre 1927.
In den nun folgenden Zeitreihen (siehe rechte Spalte) geben wir einen Einblick in die wechselvolle Entwicklung des Filmschaffens in Köln: Beginnend mit der äußerst produktiven Zeit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914, den nicht nur für die Filmproduktion schwierigen Kriegsjahren, bis zum Ende der „Goldenen Zwanziger“, die auch für die Kölner Filmfirmen einen erneuten Aufschwung brachten.
Dazu werden Werbefilme, Industriefilme, Spielfilme und Dokumentationen vorgestellt - und die ersten Forderungen nach einer Filmzensur, wie sie beispielsweise der Kölner „Männerverein zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit“ bereits im Jahre 1897 formulierte.
